Samstag, 19. Dezember 2020

Stoffläden in Hamburg - Teil 5: Hamburg-Mitte



Für den 5. Teil meiner kleinen Serie über die Hamburger Stoffläden bin ich in den Bezirk Hamburg-Mitte gepilgert. Der Bezirk zieht sich von Finkenwerder über die Innenstadt bis nach Billstedt.

Direkt in der Hamburger Innenstadt gibt es leider nicht mehr viele Stoffläden. Aber ein paar Stoffabteilungen, in denen man in der Mittagspause oder beim Shoppingbummel an der Alster stöbern kann, gibt es doch noch.

Etwas weiter draußen, Richtung Osten, haben sich in Hamburg-Mitte die großen Stoffhändler angesiedelt. Insgesamt findet man im Bezirk Hamburg-Mitte vielleicht die größte Auswahl an Händlern, die in Hamburg klassische Oberbekleidungsstoffe und Modestoffe führen.

 

idee.

Bei Idee, dem Kreativmarkt unten in der Europapassage, bekommt man zur Hauptsache kleingemusterte Webware, aber auch Jersey, etwas Wachstuch und beschichtete Baumwolle. Alternativ gibt es Meterware oder 50cm-Abschnitte, die bereits vorgeschnitten sind.
An Markenware führt Idee die klassischen Muster und Uni-Stoffe von Swafing. Dazu gibt es in den Läden auch Kurzwaren und insbesondere auch Vlies, Perlen und Borten etc. Es gibt Idee, Bastelladen, Stoffladen, Europapassage, Webware, Wachstuch, Longquarter, Stoff, Stoffeauch eine kleine Auswahl reduzierter (Saison-)Stoffe. Das Sortiment im Laden ist weniger umfangreich, als das des Webshops und man kann leider auch nicht in die Filialen bestellen. Dafür hat der Laden in der Europapassage natürlich komfortable Öffnungszeiten.

idee. Hamburg
Europa Passage
Ballindamm 40
20095  Hamburg
www.idee-shop.com

 

Karstadt Mö

Wenn man noch nie in der Stoffabteilung von Karstadt in der Mönckebergstraße war, fragt man sich am besten durch. Die Abteilung ist zwar alles andere als klein, aber am letzten Ende des Warenhauses versteckt. Wie für Karstadt üblich, gibt es auch in der Innenstadt einen bunten Mix aus fast allen üblichen Stoffarten. Dazu gibt es ein größeres Sortiment an klassischen Modestoffen für Damen und mehrere Tische mit reduzierter Ware. Kurzwaren, Knöpfe und Perlen bekommt man dort ebenfalls. Sehr schön finde ich, dass es dort ausgesprochen viele Bücher zum Thema Nähen und Handarbeiten gibt sowie die Schnittmuster von Burda, Butterick und Simplicity.

Karstadt, Mönckebergstraße, Stoffabteilung, Stoff, Hamburg, Innenstadt

 

Karstadt Mönckebergstraße
Mönckebergstraße 16
20095 Hamburg
www.karstadt.de

 

Mahler Stoffe

Mahler, Stoffe, Stoff, Jaquard, Motten, Nachtfalter

Obwohl Mahler Stoffe ein Stoffgroßhandel ist, kann man hier auch als Privatkunde einkaufen. Zwar liegt der Laden in einem Gewerbegebiet, trotzdem kann man da nicht besonders gut parken, weil Mahler keinen eigenen Parkplatz hat. Die U-Bahn-Haltestelle Burgstraße liegt aber ganz in der Nähe.

Mahler hat vielleicht das couturigste Sortiment der Hamburger Stoffläden. Die Auswahl ist riesig. In der großen Halle gibt es Basics, wie Uni-Stoffe in breiter Farbrange, aber auch ausgefallene Designer-Stoffe z.B. von Chanel, Valentino und Yves St. Laurent. Bei den Modestoffen findet man auch edlen Brokat, Jaquard sowie Spitzen- und Paillettenstoffe (s. Beitragsbild). Mahler führt dazu eine tolle Auswahl an Anzugs-, Woll- und Leinenstoffen. Kinderstoffe gibt es ebenfalls, aber der Fokus liegt klar auf den Modestoffen.

In den Nebenräumen gibt es auch Deko- und Bezugsstoffe und ein großes Sortiment von Kurzwaren. Neben Stoffen bekommt man auch Kork, Nähpapier und Kunstleder für Taschenprojekte u.ä. bei Mahler.
Reduzierungen gibt es übrigens grundsätzlich nicht.

Mahler, Stoffe, Stoffgroßhandel, Hamburg, Hamm, Stoff, Stoffhandel, Stoffladen

mahler.stoffe e.k.
Wendenstraße 388-392
20537 Hamburg
www.mahlerstoffe.de

 

Der Stoffdealer

Der Stoffdealer war früher direkt in der Innenstadt am Großen Burstah, ist dann aber umgezogen in die Spaldingstraße.
Beim Stoffdealer gibt es von allem etwas, aber nichts Aufregendes. Es gibt eine große Auswahl an Uni-Stoffen und klassischen Muster in vielen Stoffarten und Qualitäten. Ich kaufe da zum Beispiel gerne Cord, weil sie viele Verschiedene Breiten und Farben haben. Auf der Rückwand des Ladens findet man dazu ein großes Kurzwaren Sortiment, hauptsächlich von Prym sowie auch Gütermann-Garne.

Stoffladen, Spaldingstraße, Stoffe, Stoffgeschäft, Stoffdealer

Der Stoffdealer
Spaldingstr. 110 (Eingang Nordkanalstraße)
20097 Hamburg
www.stoffdealer-hh.de

 

Stoffhandel Gädtke

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Der Stoffhandel Gädtke ist direkt an der S-Bahn Hasselbrook gelegen. Da man aber von der Straße weder ein Schaufenster, noch ein großes Schild sieht, ist Gädtke nicht leicht zu finden. Man muss durch eine Toreinfahrt, über einen Hof, durch eine Hintertür, quer durch den vollgestellten Vorraum bevor man endlich die heiligen Hallen betritt.
In der großen Lagerhalle erwarten einen dann Rollen um Rollen mit Stoffen. Es gibt eine große Auswahl an klassischen Modestoffen in vielen unterschiedlichen Qualitäten. Gerade für Damenoberbekleidung kann man hier sehr gut fündig werden. Es gibt auch eine große Auswahl an Bündchen in verschiedenen Tönen und modernen Farben.
Hinter der Kasse gibt es übrigens ein besonderes Schätzchen. Da hängt eine Pinnwand mit Einzelstücken, wie großer Spitze, Patches oder Fransen, falls man mal was für ein Kostüm oder Abendgarderobe braucht.

Stoffhandel Gädtke, Hasselbrook, Bündchen, Stoff, Stoffladen, Stoffgeschäft

Stoffhandel Gädtke
Hammer Steindamm 62
20535 Hamburg
www.stoffe-gädtke.de


R.I.P.

Am meisten vermisst wird wohl die Stoffabteilung im Alsterhaus, die direkt im Erdgeschoss lag und riesig war. Im Rahmen der Umgestaltung des Alsterhauses wurde die Stoffabteilung aber bereits 2014 geschlossen.

Stoffe Möller und Offenbach in der ABC-Straße gibt es ebenfalls nicht mehr.



Bisher sind in dieser Reihe über die Hamburger Stoffläden schon die Teile über die Bezirke Altona, Bergedorf, Eimsbüttel und Harburg erschienen. Demnächst folgt der Bezirk Hamburg-Nord. Viel Spaß beim Stöbern!

Das Quick&Easy-Halstuch aus Musselin - Anleitung

 


Musselin

Musselin war schon eins der absoluten In-Materialen 2017 und ist immer noch hochaktuell. Man kann tolle Kleider, Tuniken, Pumphosen, Röcke und Shorts daraus nähen. Durch die lockere Webart ist es wunderbar luftig-leicht, angenehm zu tragen, aber leider nicht besonders strapazierfähig.
Es wird übrigens nicht französisch ausgesprochen, wie ich lange dachte, sondern hartnäckig teutonisch und dementsprechend auch Musselin geschrieben.

Selbstgemacht und selbstgeschenkt

Musselin, Halstuch, Schal, maritim, Anker, Möwen

Kurz vor Weihnachten war ich mit einer Freundin beim Holy-Shit-Shopping und sie wollte sich für knapp 40 Euro ein Musselin-Halstuch kaufen. Weil sie auch kurz nach Weihnachten Geburtstag hat, habe ich da interveniert. Musselin-Halstücher sind mit der Overlock-Maschine wirklich in kurzer Zeit genäht und die Kosten für Musselin belaufen sich auf 8-12 Euro/m.

Die Maße

Wenn man ein schön volumiges Tuch möchte, empfehle ich, Double Gauze zu wählen und die ganze Breite des Stoffes zu nutzen und ein quadratisches Tuch anzufertigen. Mein Musselin lag 1,40m breit und ich habe 1m von dem Uni-Stoff verwendet und 0,4m von dem Pünktchen-Stoff angesetzt. Insgesamt misst das Tuch dann 1,40m x 1,40m.
Meine Schwiegermutter trägt eher kleinere Schals, so dass ich für sie zu Weihnachten eins mit maritimen Stoffen in der Größe 1m x 1m genäht habe und zwei Musselin-Stücke in der Breite 0,3m und 0,7m genommen habe. Alle Stoffe habe ich übrigens bei Dawanda geshoppt.
Das Zuschneiden des Musselins ist leider nicht ganz einfach, weil es sich ständig verzieht. Wenn Ihr ein Musselin mit eingewebtem Karomuster gekauft habt geht es ganz gut, ansonsten hilft ein rutschfestes Quiltlineal.

Musselin, Stoff, Schere, Maßband, Quiltlineal, Zuschneiden

Ratzfatz genäht

Zum Glück macht es bei diesem Tuch nichts, wenn man die Overlock-Naht sieht, so braucht man sich nicht mit einem Saum herumärgern. Wähle für das Garn ruhig eine dritte Farbe, die sich deutlich von den Tönen des Musselins abhebt. Ich habe hier senfgelb genommen. Im Nachhinein hätte es aber ruhig noch etwas poppiger sein können.

Overlock, Nähmaschine, Musselin

Zuerst legst Du die beiden Stoffteile an einer der langen Seiten rechts auf rechts aufeinander und nähst sie mit der Overlock zusammen. Diese Naht muss auch nicht abgesteppt werden, da da eigentlich kein Zug drauf kommt. Dann versäuberst Du das Tuch einmal rundherum mit der Overlock.

Overlocknaht, Musselin

Die überstehenden Nahtenden ziehst Du mit einer Nadel mit großem Öhr auf der Rückseite des Tuches ein Stück zurück durch die Naht. Dann vernähst Du die Overlockraupe oder machst einfach einen Knoten rein.

Overlocknaht, Overlockraupe, Nadeln, Schere, Musselin, Prym Love

Als kleinen Hingucker habe ich noch einen Glücksbringer aus meiner Goodiebag vom Nähcamp in eine Ecke genäht. Gerade bei Geschenken finde ich solche Kleinigkeiten immer schön.

Holzlabel, Alles für Selbermacher, Etikett, Label, Glücksklee, Nadeln, Tasse, Garn, Musselin

Zack - fertig ist das Tuch! Jetzt kann man sich gleich einkuscheln, denn durch die vielen Lagen hält das Tuch aus Sommerstoff auch im Winter schön warm!

Musselin, Halstuch, Schal, Baumwolle, DIY, selbstgemacht, Tragebild, nähen, Lena

Viel Spaß beim Nachnähen!

Die Shibori-Susie


Die Oktober-Aufgabe beim Taschen-Sew-Along war "Mein Stoffdesign". Die hätte ich beinahe schon wieder geskippt, weil Färben, Quilten etc. eigentlich nicht so meins ist. Zum Glück hatte Draußen nur Kännchen im Sommer einen Post auf dem Blog, wie man Shibori in der Waschmaschine färben kann. Da sind sehr hübsche Ergebnisse bei rausgekommen, so dass ich das auch mal in Angriff genommen habe.

Shibori, Waschmaschine, färben

Das Färben

Ich habe mir also Stoff besorgt und als ich dann bei Budni vor den Färbemitteln stand, war mir irgendwie nicht so nach dem klassischen Shibori-Dunkelblau und ich habe zu Rauchgrau gegriffen. Da schwebten mir hellgraue Muster auf weißem Stoff vor. Zu Hause habe ich dann noch ein paar waschmaschinentaugliche Bindetechniken gesucht und ordentlich Päckchen geschnürt.

Shibori, Waschmaschine, färben

Mittlerweile hatte ich mich dazu entschieden, eine Susie von Pattydoo zu nähen. Das habe ich mir ganz hübsch vorgestellt mit den Kellerfalten und verschiedenen Mustern. Zuerst habe ich ein paar kleine Schnittteile verschnürt und zum Färben vorbereitet. Dann kamen mir Bedenken, dass die vielleicht zu klein sind und dann habe ich auch etwas größere Stoffbahnen gefärbt. Es ist aber tatsächlich egal, weil beides funktioniert.

Shibori, Waschmaschine, färben

Vielleicht sieht man mit einem geübten Batikauge schon jetzt, dass zur Hauptsache weiße Linien auf grauem Stoff entstehen werden. Nachdem ich dem Tipp bekommen habe, Fixierer zur Wäsche mit dazu zu geben, damit die Muster auch bei nochmaligem Waschen erhalten bleiben, habe ich mir das Zeug von Simplicol geholt. Nach dem Auspacken war ich leicht entsetzt, weil da draufsteht: "Schädlich für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung." Ich bin wahrscheinlich wieder zu unbedarft an die Sache herangegangen, aber allein deshalb werde ich Shibori nicht noch einmal machen. Ich möchte Wasserorganismen nicht langfristig schädigen.

Shibori, Waschmaschine, färben

Als dann alles in der Waschmaschine verstaut war, war ich schon ziemlich gespannt, was da rauskommt und vor allem, ob die Päckchen fest genug verschnürt sind. Gerade bei den Perlen war ich nicht so scharf drauf, dass die alle in meiner Waschmaschine rumfliegen.

Shibori, Waschmaschine, färben

Zum Glück sind alle Fäden an ihrem Platz geblieben. Die Überraschung war dann die Farbe. Das war alles andere als ein zartes Rauchgrau, so wie ich mir das vorgestellt hatte. Das war eher Rauchvergiftungsanthrazit mit einem Stich ins Blaue. Die Muster sind aber ganz interessant geworden. An dieser Stelle hat mich trotzdem kurz die Lust verlassen.

Shibori, Waschmaschine, Ergebnisse, färben

Das Nähen

Als ich die Arbeit wieder aufgenommen habe, lief das Projekt dann unter dem Arbeitstitel "Gothic Susie". Weil ich fand, dass meine Muster nur so semigut zusammenpassten habe ich viel vollständig grauen Stoff für die Außenseiten verwendet und mir aus anderen Teilen etwas rausgeschnitten.

Susie, Pattydoo, Shibori, nähen, Täschchen, Kellerfalten

Letzten Monat im Nähcamp hatte mir eine Teilnehmerin, die schon einmal eine Susie genäht hatte, gesagt "Das ist eine Arbeit für jemand, der seine Eltern ermordet hat."  Ich bin also entsprechend ehrfürchtig an den Zuschnitt und das Nähen herangegangen. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass das nicht so schlimm war, wie gedacht. Es sind zwar viele Schnittteile zu verarbeiten, aber so friemelig ist es gar nicht.

Die vielen kleinen Stoffteile für die Kellerfalten waren mit Rollschneider und Quilting-Lineal schnell zugeschnitten und das Nähen nach der Videoanleitung war dann auch weitgehend problemlos. Den Nählevel 1 der bei Pattydoo angegeben ist, finde ich zwar auch etwas optimistisch, aber insgesamt hat alles gut geklappt, außer dass ich den Reißverschluss wieder leicht verbacken hab. Das sieht man aber quasi nicht, wenn die Tasche zu ist.

Susie, Pattydoo, Shibori, nähen, Täschchen, Kellerfalten

Ein Schnittteil habe ich nochmal ausgetauscht. Dafür dass ich jetzt extra Stoff gefärbt hatte, war es mit dann doch zu wenig Muster und ich habe dann lieber auf der Rückseite nochmal eine Naht aufgetrennt und einen Streifen neu eingesetzt.

Susie, Pattydoo, Shibori, nähen, Täschchen, Kellerfalten

Ich war auf jeden Fall heilfroh, dass die Kellerfalten ordentlich geworden sind und auch einigermaßen aufeinander treffen. Das Wenden war etwas wurschtelig, wegen dem vielen Stoff und weil ich Volumenvlies benutzt habe. Dadurch ist Susie ganz schön moppelig geworden.

Susie, Pattydoo, Shibori, nähen, Täschchen, Kellerfalten

Für die Vorderseite habe ich den Streifen mit den Kreisen benutzt, einfach weil ich die Färbung ganz cool fand. Die sitzen leider überhaupt nicht akurat, sondern kreuz und quer. Macht aber irgendwie nichts bei Gothic Susie.

Susie, Pattydoo, Shibori, nähen, Täschchen, Kellerfalten

Ich muss gestehen, dass ich zwischenzeitlich wirklich dachte, das die Tasche ganz fürchterbar wird und nicht verwendbar wird. Nach dem Wenden, war ich dann aber ganz angetan. Jetzt hab ich mich an die moppelige "Gothic Susie" gewöhnt und finde sie wirklich sehr niedlich. Die nächste Susie mache ich aber trotzdem aus fremddesigntem Blümchenstoff.

Stoffläden in Hamburg – Teil 4: Harburg



Auch in Hamburgs südlichstem Bezirk Harburg kann man im Zentrum Stoff kaufen. Das Angebot wird durch den Holländischen Stoffmarkt ergänzt, der seit 2016 zweimal im Jahr seine Zelte auf dem Harburger Rathausmarkt aufschlägt.

Stoffläden im Bezirk Harburg

Karstadt

Karstadt, Stoff, Stoffladen, Stoffabteilung, Harburg

Das Karstadthaus in Harburg hat für Karstadtverhältnisse eine ziemlich große Stoffabteilung. Das Sortiment umfasst klassische Stoffe, Kurzwaren, Nähbücher und Schnittmuster von Burda. Wie immer bei Karstadt aber leider etwas lieblos zusammengestellt. In Harburg gibt es aber eine große Auswahl an Gütermannstoffen (s. Beitragsbild) und -bändern und auch das Tilda-Sortiment ist etwas umfangreicher als sonst.

Karstadt Harburg
Schloßmühlendamm 2
21073 Hamburg
www.karstadt.de


Nähmaschinen Czerr

Nähmaschinen, Czerr, Harburg, StoffladenIn Harburg gibt es eine Filiale von Nähmaschinen Czerr aus Bergedorf. Der Laden ist etwas kleiner, aber man kann ebenfalls Nähmaschinen kaufen und reparieren lassen. Dazu ist auf dem begrenzten Raum eine ganze Menge Stoff untergebracht. Viel Webware von Westfalenstoffe und Gütermann, aber auch Jerseys, Vliese und Kurzwaren. Die Muster sind teilweise etwas ausgefallen und die Markenstoffe natürlich nicht billig, aber es gibt auch ein paar reduzierte Stoffe. Es empfiehlt sich vor einem Besuch kurz die Öffnungszeiten auf der Homepage zu checken, da der Laden mittags eine Stunde geschlossen ist.

Nähmaschinen Czerr
Harburger Rathausstrasse 33
21073 Hamburg
www.naehmaschinen-czerr.de

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Holländischer Stoffmarkt

Der holländische Stoffmarkt ist natürlich kein Stoffladen, muss aber meiner Meinung nach trotzdem hier aufgeführt werden, weil der Stoffmarkt eine derart breite Auswahl hat. Stoffmärkte haben in Holland Tradition und haben irgendwann den Sprung über die Grenze geschafft. Der Stoffmarkt Holland ist der einzige Stoffmarkt in Hamburg und war früher nur auf dem Alsterdorfer Markt, findet jetzt aber auch auf dem Harburger Rathausmarkt zweimal jährlich statt. Der Stoffmarkt in Harburg war nicht ganz so voll, wie der in Alsterdorf, als ich da war. Es ist aber trotzdem immer ratsam mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Unter den Anbietern sind tatsächlich viele Holländer, aber auch einige deutsche Läden und Onlineshops haben dort einen Stand.

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Wenn man auf den Stoffmarkt geht, sollte man ein paar Leinenbüdel einpacken, sonst bekommt man ständig Plastiktüten. Bei den vorgefertigten Coupons habe ich jetzt mehrfach gehört, dass man da auch Pech haben kann und die innen Löcher oder Fehler haben oder einfach zu kurz abgeschnitten sind. Ist mir selber aber noch nie passiert. Die Veranstalter warnen außerdem immer vor Taschendieben, also seid im Gedränge nicht zu sorglos. An den allermeisten Ständen kann man mittlerweile übrigens auch mit EC-Karte bezahlen.
Auf dem Stoffmarkt kann man gerade No Name-Stoffe sehr günstig einkaufen. Die Auswahl an Jerseys und Webstoffen erschlägt einen geradezu. Es gibt aber auch Stände mit quasi jeder anderen Stoffart und auch große Kurzwarenstände. Zu Standardpreisen bekommt man auch Markenware, je nachdem welche Anbieter vertreten sind.

 

Stoffmarkt Holland
Harburger Rathausmarkt
21073 Hamburg
Termine unter:
www.stoffmarktholland.de


R.I.P.

Bis 2018 war direkt am Harburger Markt der Laden von "Alles für Selbermacher". Dann wurde leider das Gebäude abgerissen und seitdem muss man zum Einkaufen bei Alles für Selbermacher nach Bergedorf in das offene Lager fahren oder den Online-Shop aufsuchen.

Endlich Zeit zum Nähen – Das Nähcamp von Hedinaeht




Im Herbst 2017 war ich zum ersten Mal im Nähcamp von Hedinaeht in der Jugendherberge Jever. Mir war eigentlich von vornherein klar, dass das gut wird und dementsprechend groß war die Vorfreude. Ich nähe eigentlich sehr gerne, nur fehlt mir leider oft die Zeit. Meistens kann ich nur mal eine halbe Stunde etwas machen, bevor ich wieder zur Kita muss oder setze mich abends an die Nähmaschine, wenn ich schon müde bin. Gerade bei komplizierteren Sachen ist das suboptimal, weil sich so oft Flüchtigkeitsfehler einschleichen. Man braucht schlicht viel mehr Zeit, als wenn man sich wach und konzentriert an ein Nähprojekt machen kann.

Zeitig anmelden

Ende letzten Jahres habe ich mich mit einer Freundin für das Nähcamp angemeldet, nachdem ich das zufällig auf Instagram gesehen hatte. Man muss sich tatsächlich auch relativ zeitig anmelden, da die Camps schnell ausgebucht sind. Eigentlich wollten wir zuerst nach Neuharlingersiel, haben aber keinen Platz mehr bekommen, weil da auch das ganze Probenähteam von Hedinaeht hinfährt.

Kosten und Konzept vom Nähcamp

Die meisten Leute, denen man erzählt, dass man ins Nähcamp fährt, sind etwas irritiert, weil sie das Konzept nicht verstehen. Im Nähcamp wird nämlich kein Kurs angeboten und es gibt kein Programm. Hedi aka. Nina Verhoeven ist zwar in einigen Camps vor Ort, leitet aber auch nicht das Nähen ihrer Schnittmuster an. Man packt also lediglich seinen Stoff, die Nähmaschine(n) und sonstiges Nähzubehör ein und fährt in eine Jugendherberge. Da packt man alles wieder aus, näht vor sich hin und fährt wieder nach Hause. Das war's.

Nähen Arbeitsplatz Lillestoff Jerseydrücker Garn Nähen Klimperklein Hedinäht Nähcamp

Die Kosten beliefen sich mit Vollpension bei zwei Übernachtungen im Doppelzimmer auf 127,50 pro Person. Für das Geld kann man eine ganze Menge Stoff für kaufen. Mein Problem ist aber, dass sich der Stoff zu Hause stapelt und ich nicht dazu komme ihn wegzunähen. Ich brauche also die freie Zeit. Andere Teilnehmerinnen schätzen aber auch das gesellige Beisammensein und den Austausch mit anderen Nähverrückten.
Ganz nebenbei tut man übrigens auch noch etwas Gutes, weil die Jugendherbergen in den Herbst- und Wintermonaten Probleme haben, ihre Kapazitäten zu füllen.

Die Vorbereitung

Als ich mich angemeldet habe, hatte ich tatsächlich noch nie einen Schnitt von Hedinaeht genäht. Genaugenommen habe ich noch nie Alltagskleidung für mich selber genäht.
Im Vorfeld gab es eine Facebook-Gruppe in der man Fragen stellen konnte und sich vorstellen konnte. Von Nina haben wir netter Weise einen Gutschein für zwei Ebooks von ihr erhalten. Den habe ich auch gleich genutzt, um mir die Schnittmuster Frau Edda und Frau Madita zu holen. Daruafhin habe auch gleich noch weiter im Netz nach tragbaren Damenschnitten gestöbert. Ich war wirklich angenehm überrascht, dass sich in den letzten Jahren da viel getan hat.

Zwei Wochen vor Abfahrt wurden die Planungen dann konkret. Es gab die Empfehlung, möglichst schon zu Hause zuzuschneiden, da man für den Zuschnitt ziemlich viel Platz braucht. In der Jugendherberge kann man zwar auch zuschneiden, der Platz ist aber begrenzt. Ich habe also jeden Abend etwas zugeschnitten, war aber unsicher, wie viel ich wirklich an dem Wochenende genäht bekomme. Am Ende hatte ich dann sogar etwas mehr zugeschnitten als nötig, aber besser als andersrum.

Zuschnitt Nähen Tischtennisplatte Stoff Rollschneider


Das Camp in Jever

Gruppenfoto, Nähcamp, Jever, Hedinaeht

An einem grauen Freitag im Oktober habe ich meine Nähmaschine, die Overlock, Stoff, Zubehör und Klamotten ins Auto gepackt, meine Freundin abgeholt und wir sind nach Friesland gefahren. Ab 15 Uhr konnte angenäht werden. Wir waren 60 Frauen, die in drei Räumen saßen, in die man sich vorher in der Facebook-Gruppe schon eingetragen hatte. Jede hatte einen großen Arbeitstisch für sich, die meist in 4er-Gruppen angeordnet waren. Nina hat jede einzeln begrüßt und wir hatten auch eine Teamerin von der Jugendherberge, die sich um die Organisation gekümmert hat.

Eröffnung Sekt Nähcamp Jever

Die Herberge

Ich bin tatsächlich öfter in Jugendherbergen, so dass ich nicht annähernd so überrascht war wie meine Freundin, dass das Essen gut und reichlich war. Es ist auch wirklich viel Vegetarisches angeboten worden und nachmittags gab es schön Kaffe und Kuchen. Getränke standen den ganzen Tag bereit und waren im Preis inbegriffen. Die Jugendherberge in Jever ist relativ modern und die Zimmer waren auch völlig in Ordnung. Wobei das auch fast egal war, weil man in den Zimmern wirklich nur zum Schlafen war. Das WLAN war 60 Nutzern überhaupt nicht gewachsen, aber so blieb mehr Zeit zum Nähen.

Goodies

Goodies, Albstoffe, Abby & Me, Monstera

Am Freitagabend, als alle angekommen waren, ist das Nähcamp dann auch offiziell von Nina und der Herbergsleiterin eröffnet worden. Dann hat jede Teilnehmerin eine prallgefüllte Goodie-Bag erhalten. In Goodie-Bags ist tatsächlich oft viel Mist drin. Hier hat die Veranstalterin sich aber richtig ins Zeug gelegt und viele tolle Nähaccessoires, wie eine Stickschere, Garn, Webband, Aufnäher etc. bei den Sponsoren eingesammelt. Der Knaller war aber, dass da auch zwei Meter Stoff aus der neuen Hamburger Liebe-Kollektion von Albstoffe drin waren. Man hatte also gleich schon Material für die nächste Frau Ava.

 Frau Ava, Hedinaeht, Nähcamp

Ein bunter Schnittmix

Quasi jede, die nach den Schnitten von Hedinaeht arbeitet, hat sich schon eine Frau Ava genäht. Dementsprechend war das auch im Camp das meistgenähte Teil, gefolgt von Frau Nora. Man war aber völlig frei in seiner Entscheidung, was man nähen möchte. Es wurden viele Kindersachen genäht, aber so gut wie jede Teilnehmerin hat auch etwas für sich genäht. In jedem Raum stand ein Kleiderständer, wo alle fertigen Teile präsentiert wurden. So konnte man sich zwischendurch immer mal ansehen, was die anderen so geschaffen haben. Einen Überblick der an diesem Wochenende vernähten Schnittmuster findet ihr bei mir auf Pinterest.

Nähen für mich

Wie gesagt, habe ich eigentlich noch nie etwas für mich selber genäht, was ich auch einfach im Laden so kaufen könnte. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich es nicht tragen würde, wenn das Teil komisch aussieht, nicht sitzt oder einen Nähfehler hat. Dazu kommt, dass ich vor 13 Jahren angefangen habe zu nähen. Da gab es nicht viele coole Schnitte für Damen, sondern die meisten waren etwas trutschig. Ich weiß noch, dass ich mir für meinen Nähkurs einen Schnitt suchen musste. Die Empfehlung war: "Nimm Burda, der funktioniert wenigstens und die Größe stimmt auch." Dafür waren mir dann Stoff, Geld, Zeit und Nerven dann einfach zu schade.

Nähen Kleiderständer Nähcamp

Ich fand es jetzt aber auch doof, extra ins Nähcamp zu fahren, um Zeit für mich zu haben und dann nur für die Kinder zu nähen. Außerdem habe ich auch latent den Eindruck, dass man unter Näherinnen nicht ganz für voll genommen wird, wenn man nichts für sich selber näht. Es ist mir trotzdem nicht leicht gefallen, etwas für mich auszusuchen. Ich habe mich dann aber an Sachen orientiert, die schon bei mir im Schrank hängen und eine Frau Mona von Fritzi Schnittreif, die Frau Edda von Hedinaeht, noch einen Schnitt von Stoff&Stil, der ähnlich ist wie die Frau Edda, aber für Webware und Bluse No. 6 von Lillesol&Pelle zugeschnitten.

Leute machen Kleider

Lena, Hedinaeht, Nähcamp, Frau Edda, Stoof&Stil

Am Freitag habe ich dann im Camp erstmal ein paar Kindersachen genäht und mich dann am Samstag an die Damensachen gemacht. Was soll ich sagen? Hat alles gut geklappt und ich bin sehr zufrieden mit den Teilen, die ich fabriziert habe. Mehr Bilder findest Du bei mir auf Facebook oder Instagram!
Für den Spirit war das Nähcamp aber auch gut, weil quasi jede Teilnehmerin Selbstgenähtes trägt. Teilweise sind ein paar verrückte Teile dabei, aber auch sehr viele Schöne. Gerade auch Nina Verhoeven trägt ihre selbstentworfene Garderobe mit einer Nonchalance und Selbstverständlichkeit, von der man sich eine Scheibe abschneiden kann. Im Camp hat sie z. B. einen Pulli genäht, aus einem Stoff, der von Farbe und Muster her überhaupt nicht meine Sache war. Aber bei ihr sah er gut aus, weil sie ihn mit der richtigen Attitude getragen hat. Tolle Frau, tolles Karma!

Hedi Hedinaeht Nina Verhoeven Albstoffe Hamburger Liebe Karma

 

All night long

Schön war, dass man in der Jugendherberge theoretisch die ganze Nacht hätte durchnähen können. Eigentlich schließt das Haupthaus zwar um 22 Uhr, aber wir haben dann den Schlüssel bekommen.
Samstag habe ich dann mit meiner Freundin noch einen sehr lohnenswerten Ausflug 

zu Farbenmix gemacht, die 10 Minuten von Jever entfernt ihren Laden in Schortens haben. Aber ansonsten haben wir hart durchgenäht, nur unterbrochen von Essens- und Schlafpausen. Sonntags konnten wir noch bis mittags werkeln, haben dann sogar noch Mittag bekommen und sind dann wieder nach Hamburg gedüst.

Farbenmix, Laden, Stoffladen, Schortens, Ladengeschäft


Fazit

Das Nähcamp war eine durch und durch gelungene Veranstaltung: Nette Frauen, viel Nähtalk, leichte Weinseeligkeit am Samstagabend, neue Inspiration, eine reichbestückte Goodie-Bag, leckeres Essen und endlich Zeit zum Nähen. Ich hab es geschafft sieben Teile fertigzustellen, bin hoch zufrieden und hatte eine richtig gute Zeit. Was will man mehr?

Klimperklein, Hedinaeht, Stoff und Stil, Fritzi Schnittreif, Checkerhose, Lillestoff

 

Wenn Du jetzt Lust bekommen hast, auch mal dabei zu sein, findest Du hier die Termine für die nächsten Nähcamps! Ich fahre mittlerweile tatsächlich jedes Jahr hin.

Nähcamp, Hedinaeht

 

 

Das Kosmetiktäschchen von Hansedelli



Für den September war die Aufgabe beim Taschen-Sew-Along "SnapPap, Kork und Co.". Also etwas ungewöhnliche Materialien zum Nähen. Ich habe mich dazu entschieden SnapPap von Snaply für ein einfaches Kosmetiktäschchen zu verarbeiten. Das habe ich schon einmal genutzt für das Reiseetui von Pattydoo und fand es sehr angenehm in der Verarbeitung. Damals hatte ich es nicht gewaschen und wollte jetzt mal ausprobieren, wie sich SnapPap nach dem Waschen verhält.

Das Schnittmuster

Es gibt ungefähr eine Million Freebooks für Kosmetiktäschchen, die mehr oder minder detailliert sind. Ich habe mich für die Anleitung von Hansedelli entschieden und kann sie für Anfänger sehr empfehlen. Jeder Nähschritt ist ausführlich bebildert und es wird auch ordentlich versäubert. Als ich angefangen habe, Taschen zu nähen, habe ich mich tatsächlich gefragt, wieso die Stoffränder in den Anleitungen so gut wie nie versäubert werden. Ich google sowas dann gerne auch mal eine halbe Stunde, statt einfach zu machen. Die Antwort ist ganz einfach: Es hält meistens auch so. Gerade bei feinen Stoffen sollte man den Rand aber versäubern, damit einem der Stoff an der Naht nicht ausreißt. Bei Hansedelli bleiben also keine Fragen offen.

SnapPap

SnapPap ist eine Papier-Kunstoff-Mischung, die ungewaschen wie Pappe aussieht und gewaschen eine Lederoptik bekommen soll. Ich hab das SnapPap mit anderen Stoffen zusammen gewaschen und nur bei 600 Umdrehungen geschleudert. 

Snappap, gewaschen, ungewaschen, Vergleich

Wie Du siehst, ist da ist nicht viel passiert und ich war etwas enttäuscht.

Das Aha-Erlebnis kam, als ich schon dachte, ich hätte die Größe der Wendeöffnung etwas kurz gewählt. Da musste ich das Täschchen nämlich sehr knautschen, um es durch die Öffnung zu bekommen und da ist das SnapPap nochmal ein gutes Stück zerknitterter und weicher und somit lederartiger geworden. Das geht jetzt etwas mehr in die Richtung, wie ich mir das erhofft hatte. Man kann SnapPap also gut per Hand noch einmal nachbearbeiten, wenn es nach dem Waschen noch nicht die erhoffte Struktur hat.

Vögelchen, Stempel, Snappap, Kosmetiktäschchen

Was ich an SnapPap besonders toll finde, ist dass man es einfach beschriften kann. Das Täschchen werde ich verschenken und noch einen Namen aufstempeln. Testweise habe ich schon ein Vögelchen aufgestempelt und das klappt genauso, wie ich mir das vorgestellt habe.


Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass das Ebook von Hansedelli sehr komfortabel für den Anwender aufbereitet ist. Ergänzen könnte man noch, dass man bei andersfarbigem Innenfutter ruhig einen passenden Unterfaden wählen kann, wenn man entlang des Reißverschlusses absteppt.


Kosmetiktäschchen, nähen, Reißverschluss

Mit SnapPap muss ich noch ein bisschen herumexperimentieren, aber ich habe wieder festgestellt, dass dieses Material sich seht gut verarbeiten lässt.

Insgesamt mag ich mein kleines herbstliches Täschchen mit dem Fliegenpilzinnenfutter auch sehr, obwohl es nach dem Wenden wieder ganz anders daherkam, als ich das bei der Stoffauswahl gedacht hätte. Durch die Fütterung im oberen Bereich und dadurch, dass der dunkle Kokka-Stoff oben ist, hat es erst etwas Kopflastig gewirkt, aber wir haben uns schon aneinander gewöhnt.

Noch mehr Schnittmuster vom Taschen-Sew-Along 2017 findest Du übrigens bei Pinterest - klick mal rein!